seit 8.9.2015

Herr Dr. Stiller im Interview

Ein sehr ausführliches Interview mit Herrn Dr. med. Thomas C. Stiller, der sich mit Ärzten/Innen unterschiedlicher medizinischer Spezialisierung zum Arbeitskreis "Ärzte für Immissionsschutz", (AEFIS/ https://aefis.jimdo.com/) zusammengeschlossen hat: http://eifelon.de/region/infraschall-das-ignorierte-gesundheitsrisiko.html.

 

März 2017: Die Gemeinde Uplengen gibt eine Stellungnahme zum RROP des Landkreises ab.
 
Den Gemeinden der Bundesrepublik Deutschland obliegt durch das Grundgesetzt (§28GG) die Planungshoheit [siehe auch: 2010 - 2017 Akademie für Raumforschung und Landesplanung]. Der Landkreis Leer übernimmt mit dem aktuellen Entwurf des RROPs wesentliche Bestandteile dieser Planungshoheit durch die Ausweisung von Potentialflächen bzw. Vorrangflächen. Als Begründung werden die heutigen Dimensionen von Windkraftanlagen und deren überregionale Wirkung sowie Vorgaben der Landesraumordnung (200MW) herangezogen.
Dies ist für eine Gemeinde zunächst harter "Tobak", da es überregionale Interessen über die regionale Gestaltung stellt. Probleme, Sorgen und Lasten sind nach der Planung überwiegend regional: Minderung der Lebensqualität, Baumaßnahmen durch Zuwegungsarbeiten, Schwertransporte auf regionalen Wirtschaftswegen, ungeklärte Auswirkungen auf die Gesundheit in der mittelbaren Nachbarschaft usw.
Nun ist zudem die Begründung für die „Entmündigung“ der Gemeinde schwach. Im Wesentlichen sind es die vom Land geforderten 200MW und die überregionale Bedeutung der in heutigen Dimensionen zu erwartenden Windkraftanlagen. Aber gerade der Einfluss der unglaublichen Anlagenhöhen betreffen wieder kommunale Interessen. Die regionale Kompetenz einer Gemeinde, die erheblichen Eingriffe durch den Bau von Windkraftanlagen auf das öffentliche Wege- und Erschließungsnetz, besonders in der Bauphase,  zu bewerten, wird vom Landkreis nicht anerkannt. Die Vorgaben des LROP (200 MW nicht(!) zusätzlich) sind bereits erfüllt.
Wenn der Landkreis als Schulmeister der Kommune auftritt, so sollte er zunächst vor der eigenen Türe kehren. Als Grundlage einer Raumplanung dient laut NLWKN der Landschaftsrahmenplan (§ 10 BNatschG / § 3 NAGBNatSchG).  Nur die Landkreise Aurich und Leer haben diese Planungsgrundlage in Niedersachen nicht vorliegen.
Als IG-WIMA können wir somit sehr gut nachvollziehen, dass die Gemeinde Uplengen auf ihre gesetzlich zugesicherte Planungshoheit und auf die eigene Planung, dem Flächennutzungsplan, besteht.


 

 

Stellungnahme der Gemeinde Uplengen
DOC280317-28032017090316.pdf
PDF-Dokument [5.5 MB]
28 März 2017: Termin für die Abgabe einer Stellungnahme

Jeder Bürger kann eine Stellungnahmen in schriftlicher oder in elektronischer Form zum RROP im Entwurf 2016 einsenden.

Postanschrift: Landkreis Leer, Amt für Planung und Naturschutz, Bergmannstraße 37, 26789 Leer oder E-Mail an: regionalplanung@lkleer.de.
 

Wichtig:

Absender und Adressat müssen eindeutig erkennbar sein.

Sachlich gleiche Argumente werden in der Auswertung i.d.R. zusammengefasst.

 

Je konkreter und faktenreicher die Stellungnahme, umso genauer muss die Bearbeitung durch die Planungsbehörde erfolgen.

Allgemeine Befürchtungen wie  "Wertverlust der Gebäude" sind schnell mit einer allgemeinen Abwägung: "Die regenerative Energiegewinnung ist wichitiger als einzelne private Belange" bearbeitet.

Besser: Der Wertverlust der Gebäude ist laut "Quelle" im Schnitt  X%. Demnach verlieren die IImmobilien des Ortes Y EURO. Dies widerspricht der geringen gesellschaftlichen Wertschöpfung nicht einspeisender WKA. In dieser Argumention müsste die Planungsbehörden die Stellungnahme mit entsprechenden Fakten beantworten, also die Wertschöpfung der WKA den Wertverlusten gegenüberstellen, da die Planungsbehörde zur detaillierten Abwägung gezwungen würde.

 

Achtung!

Stellungnahmen zum Entwurf 2014 finden keine Berücksichtiung. Die Stellungnahmen müssen neu eingereicht werden.

 

 

 

 

März 2017

Öffentliche Sitzung des Bau- und Siedlungsausschusses der Gemeinde Uplengen am 21.3.2017, um 19:30Uhr in der Aula der Grundschule Remels mit dem Schwerpunkt der Stellungnahme zum Entwurf des RROP 2016 -Teilabschnitt Wind.

Februar/März 2017

Öffentliche Auslegung vom 1. Februar 2017 bis einschließlich14. März 2017

Jeder kann Stellungnahmen bis zum 28. März 2017 beim Landkreis Leer in schriftlicher oder in elektronischer Form einbringen.

Januar 2017
Nicht die schlechtesten Argumete zum Thema Energiewende gesammelt von Frau Eva Requardt-Schohaus in der Emder Zeitung.
Emder Zeitung.pdf
Gesammelte Argumente zum Thema Energiewende
E.Z. 07_01_2017.pdf
PDF-Dokument [153.4 KB]
Eigentlich sollten Kommunen [...] den Menschen dienen. Ein Negativbeispiel. Den vollständigen Bericht von Eva Requardt-Schohaus vom Ostfriesischen Kurier über den weiteren Ausbau der Windkraftanlagen im LK Aurich finden Sie in "Ostfriesischer Kurier.pdf".
Ostfriesischer Kurier.pdf
Energiewendeschwindel_OstfKurier_03Jan20[...]
PDF-Dokument [580.4 KB]
Schutzabstand zu Wohnhäusern
Schutzabstand.pdf
WimA Abstand.pdf
PDF-Dokument [915.3 KB]

Studie des Imperial College

Unterschätzte Gefahr: Jeden Monat geraten zehn Windturbinen in Brand

ingenieur.de/Fachbereiche/Windenergie

 

November 2016

Der neue Kreistag beschließt die neue Geschäftsordnung: Einwohnerfragen werden zukünftig nicht mehr protokolliert. Was oder wer soll hiermit geschützt werden?

 

Die Emission von Windkraftanlagen und kranke Anwohner

Ein Zusammenhang wird von Betreibern bestritten. NDR 1 setzt sich mit diesem Thema auseinander: NDR

Sepember 2016

In der Einwohnerfragestunde der Kreistagssitzung am 19.9.2016 wurde klar: Es gibt einen neuen Versuch ein Raumordnungsprogramm wieder mit 500m Abstand von Windkraftanlagen zu Wohnbebauung im Außenbereich zur öffentlichen Auslage zu bringen.

Geplant ist eine Vorlage im Fachausschuss und anschließendem Beschluss in einer nicht öffentlichen Sitzung des Kreisausschusses. Die Beschlüsse sollen noch mit der „alten“ Besetzung der politischen Gremien gefällt werden obwohl bereits die  neuen Kreistagsmitglieder gewählt sind.  Warum nicht den Neugewählten die Entscheidung überlassen? Warum mit über 200m hohe Anlagen mit wieder nur 500m Abstand?

August 2016

Bauvoranfragen für 200 m hohe Windkraftanlagen liegen im Landkreis Leer vor.  Stellungnahmen der Gemeinden -auch in Uplengen- und die Entscheidung der Kreisverwaltung erfolgen unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
Wohl kein Paradebeispiel für transparente und bürgernahe Entscheidungsfindung für Großprojekte (200m Höhe). Dies ist zwar vermutlich legal, aber schon mit fadem Beigeschmack.


Wird der Landkreis Leer noch vor Verabschiedung seines neuen Raumordnungsprogramms ohne Beteiligung der Öffentlichkeit der Windindustrie Flächen zusichern? 

 

 

 

Sendung am 1.8.2016  in der ARD Thema Windkraft (Mo, 01.08.16 | 21:45 Uhr)

 

Dokumentation: " Der Kampf um die Windräder"

 

 

 

Verfilzte Genehmigungspraxis im LK Aurich

Wattenrat

 

 

NDR Panorama: Landkreis genehmigt sich die  Windparks selbst.

 

Panorama

 

 

NWZ-Online: "Muss es hier bald so aussehen wie in Ostfriesland?"

Herr Ralph Erdin (Cleverns) und Herr Charis David (Tettens) äußern sich zu Planungen im Raum Jever und der Gemeinde Wangerland.

 

Zum Artikel der NWZ

 

 

Übersicht zu Windkraftanlagen in Deutschland

 
Vortragsabend AEFIS Quelle: www.windguard.de, Abruf der Seiten am 3.3.2016, Stand 31.12.2015

Der NDR berichtet zum Thema Wind:

 

Neuauslage des RROP bringt keinen Meter größere Abstände !

 

Bisher keine Neuauslage verabschiedet!

Darum weiter aktuell:  Unterlagen zur Neuauslage des RROP

 

Mehr als 2.000 Unterschriften innerhalb von 50 Tagen

 

Die IG WimA hat am 9.9.2015 mit der Unterschriftensammlung für eine 10 H Abstandsregelung (Zehnfache Gesamthöhe als Mindestabstand zu Wohnbebauung) aufgrufen und 2.090 Unterschriften bis zum 29.10.2015 gesammelt. Die Unterschriftensammlung wurde am 3.11.2015 Herrn Hermann Koenen als Vorsitzender des Kreistags Leer übergeben. Alle Helfer der IG WimA bedanken sich für Ihre Unterstützung. 

 
Windkraft mit Anstand- Windkraft mit A b s t a n d

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Umweltbundesamt fordert besseren Lärmschutz im Alltag

 

dpa-Meldung vom 10.2.2014 im Focus: "Das Umweltbundesamt (UBA) hat einen besseren Schutz vor Lärm im Alltag gefordert. Es sei ein Irrglaube, dass man sich an Lärm gewöhnen könne, der Körper reagiere auf jeden Fall, sagte UBA-Lärmexperte Thomas Myck." Hier der Artikel in der Zeitschrift FOCUS

 

Uplengen: 89,31 % aus regenerativen Energien

Energiebilanz der Gemeinde Uplengen 2013

Schon 2013 bestand der Energiemix in der Gemeinde Uplengen laut EWE aus 89,31% regenerativer Energien. Mit einer installierten Nennleistung von 12,6MW an Windkraftanlagen wurden im laufenden Jahr 2013 19.708 MW (über das ganze Jahr hinweg) erzeugt. Der Gesamtverbrauch der Gemeinde Uplengen lag bei ca. 34.509MW. Um die fehlenden 10.69% aus nicht regenerativen Energien mit Windenergie zu ersetzen, wäre die Installation von ca. 2,2MW  Nennleistung nötig. Dies entspricht ungefähr der halben Leistung einer einzigen modernen Windkraftanlage. Für die Bundesrepublik Deutschland ist für das Jahr 2020 ein Anteil der Regenerativen Energien von 35% gefordert -Gemeinde Uplenge hat schon 2013 89,31% erbracht. Warum soll gerade eine Gemeinde wie Uplengen, mit einer derart positiven und vorbildlichen Energiebilanz, den Bärenanteil an Flächen für Windenergie im Landkreis Leer aufbringen?

Vier Posten machen die Stromrechnung noch teurer

Von Martin Greive und Daniel Wetzel. DIE WELT vom 16.10.2015.

Hier der Artikel

Energiebilanz des Landkreises Leer

„Der Landkreis Leer ist mittlerweile in der Lage, ein Drittel (33%) seines Stromverbrauchs regenerativ zu erzeugen.“, so Landrat Bernhard Bramlage. Die EU-Richtlinie gibt jedoch nur 20%, das Energiekonzept des Bundes 35%, für 2020 vor. Quelle LK-Leer

Widerstand gegen Windkraft wächst

Von Marco Seng, Redakteur, 13.10.2015, NWZ-Online

Tag des Lärms: Ärztekammer warnt vor groß dimensionierten Windkraftanlagen | Ärztekammer Wien, 30.04.2014 | APA-OTS

Scheiben der Aefis an die Ärztekammer Nds.:

Ein Zusammenschluss von Ärzten, die auf die Gefahren von Windkraftanlagen hinweist.
Aerztekammer_Niedersachsen_zu_Infraschal[...]
PDF-Dokument [908.7 KB]

Persönliche Haftung von Stadtratsmitgliedern

Prof. Dr. Michael Elicker, Staatsrechtslehrer an der Universität des Saarlandes und Rechtsanwalt in Luxemburg sowie sein Doktorand Andreas Langenbahn (Rechtsanwalt) schreiben aus meiner Sicht nicht ganz frei von Emotionen über "Gefährdung der menschlichen Gesundheit durch Großwindanlagen"

Schutzpflicht des Staates - Infraschall als pars pro toto - Persönliche Haftung von Stadtratsmitgliedern

 

 

Die Welt vom 29.8.2015 berichtet: 100.000 Megawattstunden Windstrom vernichtet

 

http://www.welt.de/regionales/niedersachsen/article145769747/100-000-Megawattstunden-Windstrom-vernichtet.html

 

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